Volvo Ocean Race

Die härteste Segelregatta der Welt ist gestartet


Volvo Ocean Race

Volvo Ocean Race

Mit vielen Feierlichkeiten und zahlreichen Besuchern ist die härteste Segelregatta der Welt am 22. Oktober in ihre 13. Runde gegangen. Doch von Schaulaufen keine Spur, schon unmittelbar nach dem Start im spanischen Alicante begannen die ersten Positionskämpfe.

Fortgesetzt wird das Volvo Ocean Race bereits am Freitag (3. November) mit dem Hafenrennen in Lissabon. Die nächste Hochsee-Etappe startet am Sonntag (5. November) und führt die Teams über 7.000 Seemeilen (12.964 km) nach Kapstadt. Auf ihrem Weg Richtung Süden durchqueren die Teams verschiedene Klimazonen und kämpfen mit dem schwierig einzuschätzenden Passatwind. Erstmals wird auch der Äquator überquert.

Die härteste Segelregatta der Welt umfasst diesmal elf Etappen und rund 45.000 Seemeilen (83.340 Kilometer) und damit knapp 6.000 Seemeilen mehr als bei der letzten Auflage 2014/15. Die sieben internationalen Crews sind erneut in baugleichen Volvo Ocean 65 Yachten fast neun Monate auf hoher See unterwegs.

Im Rahmen des „Volvo Ocean Race Science“ Programms sind in diesem Jahr alle Yachten, die an der Segelregatta teilnehmen, mit zahlreichen Sensoren ausgestattet. Damit erfassen die Boote Salzgehalt, gelöstes CO2 und Algen im Meerwasser um sie herum. Zusammen mit weiteren erfassten Daten zu Mikroplastiken schaffen die Messungen ein detailliertes Bild der Plastikverschmutzung und ihrer Auswirkungen auf das Leben im Ozean. Weiterhin werden Daten wie Temperatur, Luftdruck, Strömung und Windgeschwindigkeit selbst in den entlegensten Meeresregionen dieser Welt gesammelt. Dadurch lassen sich genauere Wettervorhersagen und Klimamodelle erstellen, die von Wissenschaftlern weltweit verwendet werden. Zu den wissenschaftlichen Partnern des Programms gehört unter anderem die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).

„Wir sind stolz, das Volvo Ocean Race Science Programm zu unterstützen. Es hilft uns, das Verständnis für die Gesundheit der Ozeane zu verbessern – unsere grösste natürliche Ressource“, erklärt Stuart Templar, Direktor Nachhaltigkeit bei Volvo Cars. „Als Unternehmen arbeiten wir daran, die Auswirkungen auf die Welt um uns herum zu minimieren. Der innovative Ansatz des Projekts, eines der grössten ökologischen Probleme in Angriff zu nehmen, passt ausgezeichnet zu uns – nicht zuletzt, da wir uns auf eine elektrische Zukunft zubewegen.“